Die Bodenverdichtung im Bauwesen: Leichtes Fallgewichtsgerät zum Test

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Leichtes Fallgewichtsgerät

Sie haben ein leichtes Fallgewichtsgerät verwendet und festgestellt, dass eine Bodenverdichtung notwendig ist? Dann finden Sie alle Infos zum Thema Bodenverdichtung hier im Text.

Die Verdichtung von Untergrund – egal ob durch Rüttelplatten, Walzen oder Stampfer – ist für die Errichtung von Gebäuden, Straßen und Wegen essentiell. Um die Tragfähigkeit von Böden und anderen Materialien im Bauwesen zu ermitteln, ist eine sofortige Beurteilung dieser direkt auf der Baustelle ein angenehmer Vorteil. So kann effizient die Eignung des Untergrunds zur Bebauung nachgewiesen werden. Eingesetzt werden hierfür ein statischer Plattendruckversuch mit einem schweren Gegengewicht oder aber die dynamische Variante, besonders geeignet für beengte Stellen, durch ein Light Weight Deflectometer, besser bekannt als leichtes Fallgewichtsgerät. Diese Prüfverfahren sind sicher und einfach und zeitsparend durchzuführen. Einheitliche Regelungen dazu finden sich in der TP BF-StB Teil B8.3 als Technische Prüfvorschrift für Boden und Fels im Straßenbau. Aufwendigere Untersuchungen der Verdichtung hinsichtlich seiner Verformung und Tragfähigkeit sind jedoch nur in geophysikalischen Laboren festzustellen.

Das Baugrundrisiko und das Systemrisiko

Die oben genannten Verfahren dienen hauptsächlich dazu, Gefahren für die Umgebung auszuschließen. Auch Kosten durch spätere Schäden an Bauwerken können hierzu eingespart werden. Dennoch bestehen trotz umfassenden Voruntersuchungen diverse Risiken.

Dabei werden die folgenden nach DIN 4020:2010-12 unterschieden:

  • Baugrundrisiko: Dieses Risiko definiert ein Restrisiko, das unvermeidbar und unvorhersehbar ist. Es besteht trotz dessen, dass der Baugrund nach den vorgeschriebenen Normen, geophysikalischen und technischen Prüfungen und eingehender Untersuchungen der Verhältnisse letztendlich an Bauwerken verursacht.
  • Systemrisiko: Systembedingt kann kein mangelfreies Bauwerk entstehen – in diesem Fall grenzt sich das Baugrundrisiko vom Systemrisiko ab. Aufgrund der ausgewählten Bausystematik entstehen Schäden und Mängel trotz einwandfreier Prüfung der Beschaffenheit und der Bauvorschriften.

Hinsichtlich der Risiken des Bauvorhabens hat der Bauherr die Voraussetzungen zu prüfen. Im Zweifelsfall – vor allem wenn die Tragfähigkeit des Bodens nicht durch einfache Plattendruckversuche festzustellen ist – sollte hierzu ein geotechnisches Labor beauftragt werden.

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